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Drei Jahre später

In den letzten drei Jahren wird euch meine intensive Blogaktivität sicher furchtbar auf die Sockenpuppe gegangen sein, weswegen ich hiermit gelobe, in Zukunft weniger aus zu schweifen.

Nebenbei: Man ist myblog.de lahm.

 

 

21.9.14 20:56


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Literarisches, Vorwort und Teil 1

Jahrelang habe ich in meinen spärlichen Mußestunden immer wieder zur eigenen Belustigung einige Zeilen verfasst. Nun möchte ich diese dilettantischen Gehversuche mit der "breiten" Öffentlichkeit teilen. Zunächst ein Eintrag pro Tag. Heute eröffne ich mit einem Teil des 3-teilgen Zyklus "Churchill hatte Recht" (ursprünglich sollte er 14 Teile haben...nun ja).

Feel free to comment in the rudest possible manner.

 

Churchill hatte Recht Teil 1

 

„Atme nicht so viel“ sprach er. Nachdem sie eingestiegen war, hatte sich eine milchige Schicht über die Scheiben seines Wagens gezogen. Er konnte kaum etwas sehen.

„Das lässt sich ändern, dass weißt du doch.“ Gedanken durchschossen seinen Kopf. Oh, ja da hast du wiedermal Recht.

„Stell doch einfach die Heizung etwas höher. Andererseits sind wir ja auch gleich da, also stell dich nicht so an.“ Sie grinste ihn dreist an.

Ich stelle mich nicht an, aber du wirst es vielleicht. Er bog nach rechts in die Einfahrt des Fitnessstudios und parkte den Wagen. Sie ging nach hinten an den Kofferraum, um ihre Sachen zu packen. Das dauerte immer seine Zeit. Warum man sich nicht daheim entsprechend vorbereiten konnte, blieb ihm ein Rätsel. So wie vieles an ihr. Wie konnte man nur so unbedacht und leichtherzig an alles ran treten? In all der Verständnislosigkeit, der er ihr gegenüber brachte, war es wohl das, was ihn so faszinierte. So dachte er. Und was er nicht ertragen konnte auf der anderen Seite. So wusste er jedoch, würde es nicht mehr lange gehen.

Hier würde es sicher nicht geschehen, zu viele Menschen, zu viele Zeugen. Wenn dann unterwegs, in einer wenig bewohnten Gegend oder gleich am Feldrand. Über die Wahl der Mittel galt es noch nachzudenken. Er würde es bereuen, wenn nicht alles perfekt lief. Jedes Detail war genau zu planen, jede Sekunde ganz auszukosten. Hieb oder Stichwaffe? Sollte sie dabei bei Bewusstsein sein? Nein, dass würde die Sache nur unnötig verkomplizieren. Sie könnte versuchen zu fliehen. Diesen Luxus konnte er sich nicht gönnen. An dem Wunsch, das Leiden ihres Opfers mit anzusehen, waren schon viele gescheitert. Der Mensch, der den Tod vor Augen sieht, ist zu mehr in der Lage, als man denkt. Nein, sein Opfer sollte sich besser nicht wehren. Er wollte rohe Gewalt meiden, sie langweilte ihn. Er beschloss, sich jetzt nicht unnötig unter Druck zu setzen und die Wahl seiner Mittel zu verschieben. Es gab noch genug anderes zu überdenken.

Einen Körper zu entsorgen stellen sich die meisten Menschen viel zu einfach vor. Mit Chemikalien? Die muss man sich erstmal beschaffen. Und außerdem kosteten die einiges. Man könnte die Transaktion zurückverfolgen. Ganz und gar war diese Möglichkeit ausgeschlossen. In den Fluss werfen? Wasserleichen treiben leicht oben, keine sichere Alternative, selbst wenn man die Füße beschwert, da kann leicht etwas schief gehen. Die Gliedmaßen lösen sich aus den Ketten und schon schwebt der aufgedunsene Kadaver dem fahlen Sonnenschein entgegen. Oder ein Fisch knabbert herum und ein Finger allein schwimmt hoch. Viel zu viele nicht kalkulierbare Komponenten. Im Keller einmauern? Er hatte einen mit Holz vergitterten Mietkeller, unmöglich. Irgendwo vergraben? Das erschien ihm noch die sinnvollste Variante. Irgendwann nachts hinaus in die Wälder mit dem Auto und weit ab vom Weg ein modriges Grab schaufeln, das für alle Zeit sein Geheimnis in sich tragen würde. Ja, das erschien klug. Das machte in glücklich. Er atmete hörbar aus.

„War die Fahrt mit mir so anstrengend, dass du jetzt erstmal einen Stoßseufzer von dir geben musst?“ Sie war neben seine Fahrertür getreten, in der er geduldig auf sie wartete und lachte ihn an. „Auf, auf zum Training, der Luxuskörper kommt nicht von selbst zu einem!“

Du hast ja keine Ahnung. Dein Körper kommt immer freiwillig zu mir. Nur nicht mehr lange.


 

 

17.11.11 14:13


Wie soll ich denn das auffassen?

Im Schnapsladen liegt ein Flyer "Schulprobleme? Wir helfen!" und ihm Berufsbekleidungsladen ein Flyer für Puccinis "Messa di Gloria" und Bizets "Te Deum", im Qkaff der Flyer fürs Klomuseum und in der Esg monatelang Flyer für ein lange abgelaufenes völlig obskures kleines Festival tief im Odenwald.

Darf man da jetzt Rückschlüsse ziehen (oder muss man...)? Liste wird fortgesetzt.

10.11.11 17:55


Gig Tomorrow Check Check

Big Muff (klein grün)

Octaver (klein blau)

Kompressor (klein blau schwarz)

Delay (klein hellblau schwarz grau)

Hall (orange schwarz grau)

Stimmgerät (klein komplett grau)

Netzteil plus 8 kleine Kabel (Blaues Kästchen mit Kaltgerätestecker)

Kleine Kabel 3 Stück

Große Kabel 4 Stück

Dreier Steckdose (braun)

Zweitbass in Tasche (nur wenn im Auto noch Platz)

BASS! (Groß braun in Koffer)

 

Am End scheiterts dann wieder an der vergessenen Ersatzbatterie

22.5.11 23:34


Fasten


Flensburger Alkoholfrei

Bääh, Bäh und nochmals Bäh. Schon beim ersten Schluck dachte ich mir, woooar, das trinkbare Grauen! (dieser Ausruf war mir seit 2006 nicht mehr durch den Kopf geschossen, seit genau dem Moment als ich ein "Weihenstephan alkoholfreies Weizen" in Händen hielt. Obwohl damals "Machen die nicht eigentlich Joghurt?" Gedanke Nr. 1 war)

Zurück zum Flens: Äh, ja eigentlich lässt sich dazu immer noch nichts viel mehr zu sagen als Bäääh! Doppelbääh vielleicht noch. Na, nun aus irgendeiner genetisch bedingten Konditionierung heraus habe ich das gruselige Nass trotz alledem herunter gewürgt. Es soll übrigens das erste und letzte Alkoholfreie Bier sein, das ich jemals in einer Bar käuflich erwarb. Das schwöre ich.

Getrunken in: Dorett Bar, Mainzer Puffviertel

Bitburger 0,0%

Erstaunlich, dass mir ausgerechnet das Alkfreie von Bitburger bisher am besten schmeckt. Sonst finde ich Bitburger nämlich aufs äußerste Bäh. Gut, nicht ganz so bäh wie das Flens (ich komm nicht drüber hinweg). Ja, also war ganz okay das Bit 0,0%.

Getrunken im Qkaff, Arbeiten bei Horror Highschool. Das freut den Chef.

Clausthaler alkoholfrei

Immer wenn ich den Namen lese frage ich mich, warum eigentlich der Zusatz "alkoholfrei" neben dem Titel des selbigen prankt. Ist Clausthaler nicht sowieso der Inbegriff des verantwortungsvollen Benehmen von Leuten in Kneipen und Familienvätern auf heimischen Couchen? Oder eben Müttern. Aber eben eher selten (nicht das die verantwortungslos wären, aber die trinken halt lieber SEKT!)

Nun ja, völlig abseits dieser (fehlenden) Information wurde mir die folgende von mehreren Seiten mitgeteilt, nämlich, dass es sich auch hierbei um das trinkbare Grauen handle. In der Überzeugung, das mit dem Flens (Trauma) bereits in Händen gehalten zu haben, hatte das Gesöff bei mir also einen ganz guten Stand und ich muss sagen: Ja, auch ganz okay eigentlich, die Plörre. Irgendwie wie das 0,0%.

Getrunken: Arbeiten, Baron Mainz Campus (Chef indifferent mangels besseres Wissens)


Becks Blue alcohol free - Imported from Germany

Liegt es an mir oder hat sonst noch nie jemand davon gehört (in D natürlich).

Got "Hammerd" at my sister s place, London, New Barnet


Gründels Alkoholfrei Classic

Die geschockte Reaktion eines Bekannten "du trinkst Gründels???" wurde durch die Antwort "das ist alkoholfreies, da ist Geschmack ja eh ganz egal" zwar besser, aber lies mich ins Grübeln verfallen. Hätte ich zuerst das alkoholfreie an dem Getränk erwähnt, wäre die Reaktion vermutlich andersherum gewesen. Alles in allem lässt es mich an dem Sinn dieses Testes zweifeln...

Nebenbei: Warum classic? Gibt es da etwa noch anders Sorten von dem Sud?

Getrunken an vielen Orten im Großraum Mainz, hatte einen Anfall und erwarb ein Sixpack

12.4.11 13:38


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